Kommentatoren haben die Angewohnheit, die Namen bestimmter Spieler besonders oft zu erwähnen. Sei es, daß sie besonders gut oder schlecht spielen, sie, obwohl für ein anderes Land spielend, in Berlin geboren sind, oder sie einfach nur, teilweise aus unerfindlichen Gründen, in den Fokus des Kommentators geraten sind. Gibt das Spiel keinen Spieler her, darf es auch der deutsche Schiedsrichter sein.
Vor dem Spiel setzt jeder Zuschauer der fröhlichen Runde einen Namen und muß bei Erwähnung dieses durch den Kommentator einen Schnaps oder ähnliches trinken. Gewonnen hat derjenige, dessen Spieler am häufigsten erwähnt, wenn er denn noch bei Bewusstsein ist. So lässt sich sich bei langweiligen Spielen einn wenig Brisanz reinbringen.
Ist genügend intus, klappt’s vielleicht auch mit dem Torepinkeln…
Dieses Spiel ist mir von einer guten Freundin zugetragen worden, die davon wiederum von ihrem minderjährigen Neffen erfahren hat.

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