S und ich

Im März letzten Jahres wurde die Variobahn dem nicht zahlenden Publikum vorgestellt, neun Monate später wurde sie erstmals eingesetzt. Eine schwere Geburt also…

Eine ebenso schwere Geburt waren die Bemühungen des Stadtneurotikers, in dem Fahrzeug endlich einmal Platz zu nehmen. Zwei Monate und diverse Anläufe waren dazu nötig.
Heute ist es mir endlich gelungen, nachdem ich rund anderthalb Stunden die Dachauer Straße auf und abgefahren bin, um das Fahrzeug endlich einmal zu erwischen. Die Chance, meine Jungfernfahrt zu unternehmen, hat sich bereits zu Beginn um 50 Prozent minimiert, weil ein Fahrzeug vorzeitig einrücken musste. Die leiderprobten Fahrgäste zwei Züge davor nahmen die Störung mit Humor: “Des werd de Türschdeierung bei der neien Trambahn sei.”

Es ist mir dann doch gelungen, das Fahrzeug von innen zu sehen und damit zu fahren.
Es knirscht ziemlich im S-Wagen, zumindest in dem Wagen, in dem ich fuhr (2302). Über die Weichen scheppert er, vor allem dann wenn die Bahn am Hauptbahnhof in die Prielmayerstraße abbiegt. Die ausführliche Fahrgastinformation im Fahrzeug ist auf den ersten Blick ziemlich beeindruckend, aber nicht nötig. “Connections” werden eben nicht immer gebraucht.

S und ich werden noch die eine oder Fahrt miteinander unternehmen. Aber an P kommst Du wohl nicht ran…

4 Responses to “S und ich”


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