Fahrdrahtkontrolle, Belastungsprobe und Hüllen

(Bild: Daniel Schuhmann/Tramgeschichten)

Noch gut zwei Monate dauert es, bis die erste richtige Trambahn-Neubaustrecke seit über 35 Jahren in München eröffnet wird. Ab dem 12. Dezember wird die Linie 23 die Münchner Freiheit mit der Parkstadt Schwabing verbinden. Der Fahrdrahtkontrollwagen unternahm schon eine Probefahrt, die Belastungsprobe wurde auch erfolgreich bestanden. Bis Dezember werden auch die Hüllen an der Münchner Freiheit fallen.

5 Responses to “Fahrdrahtkontrolle, Belastungsprobe und Hüllen”


  • An die Eröffnung der letzten “echten” Trambahnstrecke erinnere ich mich noch. Heute weiß ich aber, das ich Teile dieser Erinnerung falsch gespeichert haben muss. Aber ich weiß noch, wie die Linie 24 auf einmal nicht mehr in die Anzinger Straße abbog, sondern geradeaus Richtung fuhr. Das war die Eröffnung der Umleitungsstrecke, die wegen der U-Bahnarbeiten in der Anzinger Straße errichtet wurde. Zumindest diese Erinnerung ist auch richtig. Nur, wie es zu diesem Zeitpunkt in Neuperlach Nord ausgesehen hat, habe ich völlig anders und auch falsch in Erinnerung. Ich könnte heute noch schwören die Schleife Neuperlach Nord wäre im Tal gewesen und nicht auf dem Berg oben. So falsch können Erinnerungen sein.

    Manche sagen, die Eröffnung der Verlängerungsstrecke von Neuperlach Nord nach Neuperlach Zentrum (28.09.1973) und die genannte Umleitungsstrecke über Ramersodorf und die Hechtseetraße zum Michaelibad (30.09.1973) wären keine echten neuen Trambahnstrecken mehr gewesen, da zu dem Zeitpunkt das Schicksal der Trambahn nach Neuperlach bereits besiegelt war, sodass es sich mehr um U-Bahn-Vorlaufbetriebe handelte. Man müsse also noch weiter zurückgehen. Nun ja, so streng wollen wir nicht sein, belassen wir es also bei den über 35 Jahren – es sind übrigens 36 Jahre und ein paar Monate.

  • sondern geradeaus Richtung

    muss natürlich heißen:

    Richtung Ramersdorf

  • Also ich find’s gut, dass Tram-Strecken weiter ausgebaut werden. Langsam aber doch findet ja ein Umdenken statt und neue Strecken werden wieder gebaut. In Salzburg gibt’s seit dem Jahr 1940 keine Straßenbahn mehr. Ob Straßenbahn oder O-Bus besser ist, ist natürlich fraglich…

  • Dafür habt Ihr in Salzburg einen genialen Eisenbahnfreak an der Spitze, der in der Stadt Salzburg keine Straße ohne Oberleitung belässt und bei dem keine einzige Bahn – egal welcher Art – und nicht mal die Seen im Land Salzburg und jetzt auch dem angrenzendem Chiemgau sicher ist :-) .

  • @Andersreisender. Die letzte Trambahnlinie in Salzburg (Rote Elektrische) [Hauptbahnhof–St. Leonhard; Hauptbahnhof–Parsch] wurde 1953 stillgelegt.

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