Monthly Archive for September, 2009

Außenminister?!


“Es ist Deutschland hier” ist ganz schlechtes Deutsch. Das wird auch der BBC-Journalist bemerkt haben…

Links überholt

Daß die SPD sich selbst in MÜnchen schwertut, ein Direktmandat für den Bundestag zu holen, ist keine neue Erkenntnis. Die Zeiten, als es ihr gelang, mit Christoph Moosbauer, Ulrike Mascher und Axel Berg der CSU das Fürchten zu lehren, sind lange vorbei. 2002 und 2005 gelang es zumindest Axel Berg, den über einen Listenplatz (wenn auch nur als Stoiber-Nachrücker) abgesicherten Johannes Singhammer auszustechen.
Daß die SPD gar kein Direktmandat mehr erringen konnte, liegt lange zurück. Am vergangenen Sonntag war es wieder einmal so weit. Das wäre angesichts einer schwarzen Doimnanz bei den Erststimmen auch nicht weiter tragisch, wenn es wenigstens gelungen wäre, den einen oder anderen Kandidaten über die Landesliste abzusichern. Aber der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude ist leider mehr damit beschäftigt, seinen Ruhm zu verwalten (und in Form von Büchern auch wenig zu vergolden), anstatt sich als langjähriges Stadtoberhaupt mit einer rot-grünen Mehrheit im Rücken im Landesvorstand zu engagieren. Die Süddeutsche betreibt kein SPD-Bashing, wenn sie Udes Versäumnisse auflistet. Daß der bayerische Landesvorstand vor allem unter Ludwig Stiegler ein seltsamer Haufen war, ist nicht Udes Schuld. Aber mit lauthals die Hände in den Schoß zu legen, war der falsche Weg, wie sich nicht erst am Sonntag gezeigt hat.
Wenn der griechische Sonnenkönig nicht bald zur Besinnung kommt, kann die Münchner CSU in fünf Jahren drei OB-Kandidaten verschließen und sich hinterher dennoch über einen schwarzen Oberbürgermeister freuen.

Daß die Münchner SPD im Bundestag nicht vertreten ist, ist nicht nur peinlich, sondern spottet einer selbsternannten Erfolgszentrale gehörig. Es ist noch schlimmer: Die Farbe Rot wird durch die linke Nicole Gohlke repräsentiert.

Wer wählt, darf kotzen

Auf blauen Seiten habe ich nicht mehr ganz nüchtern auf Fragen zum gestrigen Wahlsonntag geanwortet.

Warum gehen manche Menschen nicht zur Wahl?
Haben sie kein Interesse an Politik?

Warum wird diese Frage immer den Nichtwählern und nicht den Personen gestellt, die primär dafür verantwortlich sind?
Diese Zweistimmenwahl ändert nichts daran, daß ich keine Personen wählen kann, die mich wirklich überzeugen (deswegen liebe ich ja die Kommunalwahlen).
Durch solche Fragen wird sehr subtil suggeriert, daß das Volk der Souverän sei. Was soll denn ein verzweifelter SPD-Wähler denn tun, wenn er nicht die Linke wählen will? Wass soll ein verzweifelter Katholik machen, wenn er keine Protestantin aus dem Osten in der Kanzlerschaft wissen will? (Okay, der kann FDP wählen und hinterher sagen, er sei’s nicht gewesen.)

Ich bin ein politisch interessierter Mensch. Deshalb habe ich auch dort für die Europawahl geworben.
Bildungspolitisch (also der Bereich, der auch unser Arbeitsfeld betrifft) waren und sind von dieser Wahl keine Impulse zu erwarten, weil dieser Bereich Ländersache ist oder in einigen Jahren von der EU diktiert wird.

Ich habe das eine oder andere Parteiprpogramm gelesen. Bin ich deswegen ein politisch uninteressierter Mensch, wenn ich daraufhin beschließe, nicht wählen zu gehen? Das zweimalige Kreuzeln befähigt mich nicht automatisch zu einer politischen Meinung. (Ich hätte ja auch die DVU oder die Linke wählen können.)
Nein, ich habe auch nicht das Bedürfnis, mich deswegen in der Partei, die noch am ehesten meinen Vorstellungen, entspricht, zu engagieren.

Sind sie von nicht eingelösten Wahlversprechen dauerhaft frustiert und gehen deshalb nicht wählen?

Ich bin kein FDP-Wähler, deswegen kann ich die Frage nicht abschließend beantworten. Nachdem ich offensichtlich die Opposition (s.u.) gewählt habe, bin ich wohl noch weniger befugt, das zu erörtern.
Aber ich kann mich hinterher zumindest damit reinwaschen, die versprochene und höchstwahrscheinlich nicht eingehaltene Steuersenkung nicht gewählt zu haben.

Hat es evtl etwas mit dem Bildungsstand oder sozialen Schicht zu tun?

Nein! Und selbst wenn es so wäre, wäre die Erklärung zu einfach.
Mitbestimmung beginnt nicht nach dem 18. Geburtstag an der Wahlurne, sondern im Kindergarten, in der Schule. Vor allem die weiterführenden Schulen haben das noch nicht erkannt, oder wollen das nicht wahrhaben, weil sie wohl wissen, daß die Mitbestimmung unangenehm werden könnte. (Ich bin mit Zensur der Schülerzeitung großgeworden!)
Politisches Interesse wird heute immer noch zu sehr an Parteipolitik und damit verbundenes Proporzdenken gebunden. Daß das so nicht mehr funktioniert, wird zwar wahrgenommen, aber Konsequenzen werden daraus nicht gezogen.

Pflichtprogramm oder nur nervig?

Sowohl als auch. Erklärung siehe oben!
Die Frage ist insofern bemerkenswert, weil sie Freude so gar nicht suggeriert. Pflicht oder Last? Das erspart eigentlich die vorher mühsam zusammengetragenen Gedanken…

Was sagt ihr zu ersten Prognosen bzw dem Ergebnis?

(Aber diesen Smilile – was für ein Euphemismus! – darf ich wohl auch nur benutzen, weil ich gewählt habe, oder?)

PS.: Bei der Umfrage geht es um die Erststimme!

Erst- und Zweitstimme Grün. Irgendjemand muss sich ja namentlich bekennen.
In der engeren Wahl waren noch die Piraten, die dann aufgrund ihrer Monothematik zurückstecken mussten. Wäre die FDP wirklich liberal und nicht nur wirtschaftsliberal, wäre sie meine Partei.

P.S.: Ich benötige Argumente für die nächste Bundestagswahl!

Und da es eh schon zum Kotzen ist, kann man an dieser Stelle, speziell auch für die SPD, mal eben Ronan Keating offerieren:

Link: YouTube

Das wird sich die SPD auch wünschen…

Wahlsonntag

Die Sonne scheint. Schon seit einigen Stunden. Ich könnte doch endlich mal auf die Wiesn gehen.
Nein, kann ich nicht. Denn ich muss arbeiten. Und: wählen!
Zwei Pflichttermine, von denen der eine wesentlich kürzer, aber dennoch folgenreicher war als der andere.

Vielleicht war es Vorsehung, daß uns unser Spaziergang an den Westfriedhof führte. Es gab viele Fragen über Tod, Vergänglichkeit und Reinkarnation. Sanitätsräte gibt es heute auch nicht mehr.
Der Rückweg führte uns über die Borstei.

Dem Gruppenältesten haben wir einen Fernsehabend versprochen. Er darf Wahl gucken. Auf welchem Sender die Sendung denn käme.
“ARD, ZDF, Bayerisches Fernsehen, …”
“Auch auf RTL?”
“Hm, wohl eher weniger. Aber dafür auch auf Sat.1, N24 und auf Phoenix!”
9 Live war in meiner begeisterungsfähigen Aufzählung nicht dabei.

Was denn eine große Koalition sie, wurde ich gefragt. Möglichst wertneutral versuchte ich das bevorstehenden Desaster darzustellen.

Nach dem Küchendienst und der drriten Hochrechnung wurde der Fernseher eingeschaltet.
Die letzte per Luafband eingebledente Hochrechnung sorgte für Schweigen, was selbst den Gruppenältesten irritierte. Die diensthabenden Betreuer erörterten kurz das Desaster in Schwarz-Gelb.

Horst Seehofer spricht mit gequältem Gesichtsausdruck. Dennoch Beifall in der CSU-Zentrale. Ebenso frenetischer Beifall im Wohnzimmer, als ob Dieter Bohlen einen dummen Spruch von sich gegeben hätte. Marianne und Michael wären auf einmal sehr leicht zu ertragen gewesen. Arbeiten im Bereich mit Menschen mit geistiger Behinderung bedeutet auch zu akzeptieren, daß sie nach Seehofers Worten klatschen. Sie klatschen auch bei Merkel und Profalla. Der Abend beginnt wirklich niederschmetternd zu werden. Warum der gelbe Triumph in dem Moment nicht gezeigt wird, ist ebenso schleierhaft wie erleichternd. Hätte die SPD gewonnen, hätte das Wohnzimmer-Publikum auch geklatscht.
Schwacher Trost.

Der Gruppenälteste fordert seine Internet-Minuten ein.

Einer der Jugendlichen will “Mensch ärgere Dich nicht” spielen. Er verliert haushoch.
Irgendwo muss der Frust raus.

In die taz gerockt

Ich bin in dieser Woche von der taz über den Männerrock interviewt worden. Obwohl es zwischen zwei Terminen auf der Straße geführt wurde, war es recht angenehm.

Männer dürfen alles tragen – außer Röcke. Als eine der wenigen modischen Revolutionen lässt der selbstbewusste Mann mit Rock auf sich warten. Warum?

“Sie rocken nicht” (taz)

Schlager fürs Herz

741. Tatort: Borowski und die Sterne (NDR; EA: 20.09.2009)

Ermittler: Hauptkommissar Klaus Borowski (Axel Milberg), Polizeipsychologin Frieda Jung (Maren Eggert), Kriminalrat Roland Schladitz (Thomas Kügel), Ernst Klee (Jan Peter Heyne)
Figuren: Bodo Dietrich (Hugo Egon Balder), Margret Saloschnik (Helen Schneider), Janis Saloschnik / die junge Margret Saloschnik (Esther Zimmering), Tim Krabbert (Stefan Konarske), Henning “Hendrix” Krause (Hans Uwe Bauer), Eberhard Saloschnik (Hermann Beyer), Zimmermädchen (Katharina Blaschke)
Drehbuch und Regie: Angelina Maccarone

Bodo Dietrich und Margret Saloschnik

Margret Saloschnik stürzt aus dem sechtsten Stock des Kieler Maritim Hotels. Alles deutet auf einen Suizid hin, doch der Kommissar und die Psychologin finden heraus, daß einige Interesse an ihrem Tod hatten.

Rock’n'Roll
Janis SaloschnikDer alternde Rockstar Bodo Dietrich feiert ein umjubeltes Comeback. Seine alte Liebe Margret Saloschnik sucht in nach Jahren wieder auf. Der ehemalige Gitarrist “Hendrix” Krause, der jetzt ein Fitnessstudio betreibt und mit Slim Shirt und Cowboystiefel über “Body Index” spricht, hatte seinem Frontmann einst die Geliebte ausgespannt und war deshalb aus der Band geschmissen worden. Aber in den Augen des auch nicht mehr ganz jungen Zimmermädchens war sie “nur ein Groupie”.
Ihre Tochter Janis, natürlich nach der Joplin benannt, arbeitet in dem Hotel, in dem ihre Mutter ums Leben gekommen ist, und träumt mit ihrem Freund, dem Tellerwäscher (sic!) Tim, von einem eigenen Restaurant. Sie ist aber nicht die Tochter des Gitarristen, sondern des krebskranken Wäschereibesitzers Eberhard Saloschnik.

Frieda erfreud KlausKuschelrock
Borowski feiert Geburtstag und lädt seine Psychologin Jung zum Essen ein. Sie zitiert C. G.Jung, während er ihr den Mantel ausziehen und sie ins Hotel begleiten will. Frau Jung zieht es aber vor, als Frau Freud im Hotel ohne den mürrischen Kommissar inkognito zu ermitteln. Borowski muss sich mit der Grataulation und Bitte um Geld von seiner Tochter auf dem Anrufbeantworter zufriedengeben.
Dennoch landen die beiden im Hotelbett und beim Du. Die Turteltauben lösen mit Hilfe des Kriminaltechnikers den Fall.

Henning "Hendrix" KrauseTrash Metal
Der verhinderte Hendrix wollte mit seiner Ex seinen ehemaligen Frontmann entführen. Doch hat Margret Saloschnik kalte Füße bekommen, was dem Saunabetreiber so gar nicht gepasst hat. Als sie Bodo Dietrich warnen wollte, hat er sie beim Versuch, ihr das Handy aus der Hand zu reißen, vom Stuhl geschmissen und über die Balkonbrüstung gestoßen.

Schlager
Am Ende bleibt nur ein Schlager übrig. Ein Tatort, der Rolling Stones suggeriert und eigentlich nur die Flippers bietet. Darüber könnte man hinwegsehen und -hören, wenn für ein ausführliches Duett nicht ein sehr gut besetzter Chor engagiert worden wäre. Gerade die bekannten und im Film dennoch unverbrauchten Hugo Egon Balder und Helen Schneider gaben eine hervorragende Figur ab, wurden aber durch die Paarung der Ermittler in den Hintergrund gedrängt.
In Kiel gibt es anscheinend auch nur ein Hotel. Alle Handlungsstränge und Figuren dort zu kumulieren, mag dramaturgisch (und fianziell) ergiebig sein, kreativ ist es indes nicht.
Diese Folge wäre am Freitag Abend, an dem die die ARD gerne belanglose Liebesgeschichten zeigt, besser aufgehoben gewesen.
Dafür gibt’s 5,5 Punkte.

Bonustracks
Hintergrund: Tatort-Fundus
Meinungen: Sopranisse (Live Blogging), Annabell, MayavonderSpree, Ponkie (AZ), Tatort-Forum

(Bilder: NDR/Marion von der Mehden)

Wiesn?

Nein, Oktoberfeststimmung mag bei mir noch nicht aufkommen. Woran es liegt, weiß ich nicht. Vielleicht kommt die Wiesn nach dem viel zu kurzen Sommer heuer einfach zu früh für mich. Vielleicht sind auch nur die vorfreudigen Pseudo-Tracht-Träger, die ich gestern morgen eine Stunde am Hauptbahnhof begutachten durfte, daran schuld. Viele waren schon richtig besoffen. Den Anstich dürften einige von ihnen im Sanka erlebt haben. Die Berichterstattung vom ersten Tag deutet darauf hin. Aber das Vorglühen ist nicht erst seit gestern hip, wie Frau B. beobachtet hat. Nur für Frau Hoppe ist es es etwas vollkommen neues.

Vielleicht wage ich morgen mittag mal raus. Gestärkt mit Kaffee.

Männergemeinschaft besonderer Art

733. Tatort Tödlicher Einsatz (SWR; EA: 10.05.2009)

Ermittler: Lena Odenthal (Ulrike Folkerts), Mario Kopper (Andreas Hoppe); Peter Becker (Peter Espeloer), Frau Keller (Annalena Schmidt)
Figuren: Thomas Renner (Heikko Deutschmann), Peter Weigold (Rudolf Kowalski), Florian Weigold (Mirco Kreibich), Karsten Engelhard (Stefan Roschy), Christian Howald (Holger Daemgen), Eva Ziegler (Constanze Weinig), Franziska Renner (Oona Devi Liebich), Kerem Yildiz (Bijan Zamani), Markus Schenk (André Dietz), Roman Fritsch (Moritz Grove), Dealer (Klaus Peel)
Drehbuch: Kai-Uwe Hasenheit; Regie: Bodo Fürneisen

Thomas Renner und Lena Odenthal

Lena Odenthal und ihr Partner Mario Kopper stehen gehörig unter Strom. Sie müssen im Umfeld des SEK ermitteln, bei dessen Einsatz ein Beamter ums Leben Leben gekommen ist.

Das SEKDer Junkie Florian Weigold überfällt eine Tankstelle, um Schulden bei seinem Dealer zu begleichen. In einem Lagerhaus will er sich mit seinem Dealer treffen. Dort versammelt sich unter der Leitung von Thomas Renner das SEK. Bei dem Einsatz wird der SEK-Beamte Anrdreas Ziegler erschossen. Der Junkie entkommt.

Florian Weigold auf der FluchtDer Junkie und sein Vater Als Hauptverdächtiger ist er auf der Flucht. Florian flieht, nachdem er den Kommissaren entkommen konnte, zu seinem Vater, zu dem er seit zwei Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Peter Weigold, erfolgreicher Wirtschaftsanwalt, ist mit dem unerwarteten Auftauchen seines Sohns überfordert. Seine Frau hat die Familie wegen der Liebschaft mit einer Mandatin in Richtung Kanada verlassen. Schließlich bringt der Jurist seinen auf Entzug befindlichen Sohn im Kühlraum des Schlachthofs unter.

Lena Odenthal und Franziska RennerDas SEK und die Angehörigen Die unter der Leitung von Thomas Renner stehende Truppe ist sichtlich geschockt und wird zum SEK in eigener Sache. Als “Männergemeinschaft besonderer Art”bezeichnen sie sich. Die Angehörigen wissen sehr wenig über die Arbeit ihrer Männer und können nur wenig Auskunft geben. Die Beziehungsgeflechte sind eng. Man pflegt Männerfreundschaften. Man wohnt in der gleichen Siedlung. Renners Schwiegersohn Karsten Engelhard gehört zur Mannschaft. Da kommt es eher ungelegen, daß der SEK-Beamte homosexuell ist und außerhalb des Dienstes mal handgreiflich wird.
Ihr Mann habe sich in den letzten sechs Monaten verändert, sagt die Witwe.

Widerstände Natürlich sehen es die SEK-Beamten nicht gerne, daß in ihren Reihen ermittelt wird. Der Leiter der Eliteeinehieten versucht zu verhindern, daß Odenthal und Kopper weitere Unruhe in das SEK bringen. Florian Weigold kämpft im Kühlraum des Schlachthofs gegen seine Drogensucht an und erfährt auf eindrucksvolle Weise, was ein kalter Entzug ist.

Kopper wiederbelebt OdenthalAuflösung Der tote Ziegler wollte sich stellen, weil der Tod eines Tatverdächtigen keine Notwehr war. Alleine mit Renner hat er er einen Tatverdächtigen erschossen. Renner, alleinstehend, deckte ihn, um die Truppe zusammenzuhalten. Ziegler konnte das Schweigen darüber nicht ertragen. Thomas Renner nutzte bei dem Einsatz gegen den Junkie die Gunst der Stunde und erschoss in einem unbeobachteten Moment seinen Partner.

Klischee
Die Konstellation Kommissare gegen SEK bedingte eine sehr naheligende Lösung. Sieht man davon ab, hätte daraus mehr entstehen können. Leider ist es nicht gelungen, das Naheliegende mit etwas mehr Inhalt zu füllen. Zurückleiben blutleere Figuren, die zu offensichtlich zur Lösung führen. So verharrt die Geschichte in Stereotypie und findet keinen Ausweg. Es kommt am Ende zu viel Klischee heraus und Koppers italienische Verwandtschaft zu spät.
Die Figuren blieben blass, einzig Rudolf Kowalski als emotional überforderter Rechtsanwalt wusste wirklich zu gefallen. Die Nüchternheit der Kommissare war noch überzeugend.
Unterm Strich bleiben nur 6,5 Punkte.

Anhang
Hintergrund: Tatort-Fundus
Meinungen: ChloevomSee und Tatort-Forum

(Bilder: SWR/Krause-Burberg)

Olympiapark Süd

Letzter Nachklapp zu den für Trambahnfans abwechslungsreichen Sommerferien. Neun Züge übernachteten gut bewacht unter freien Himmel im Olympiapark.
Das war’s dann erst einmal wieder vom Trambahn-Content.

Das Haidhauser Sommerloch

Das Haidhauser Sommerloch wurde erfolgreich zugeschüttet. Die auf dem Bild probeweise abgestellte Trambahn ist nicht versunken.
Am kommenden Dienstag geht es hier wieder normal weiter.

Aber vorher gibt es hier noch ein 37er-Bild… ;-)

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