
Es war vor einigen Jahren bei den Highland Games in Peine, als Ferdi von einer Frau angesprochen wurde. Ob es denn sein könne, daß sie ihn schon mal in der Bonner Gegend gesehen habe.
Ferdi lebte in St. Augustin bei Bonn, sein Röcketragen wirkte weit darüber hinaus.
Nachdem ich ihn vor fast sieben Jahren persönlich kennenlernte, war er derjenige, der mir den letzten Ruck gab, öffentlich Röcke zu tragen. Für ihn waren die Röcke eine Metapher für Freiheit, die er in den Männerrockforen, anderen Plattformen im Internet und vor allem auf der Straße propagierte und lebte. Versuchte jemand, ihm dieses Recht abzusprechen, wurde er sehr schnell sehr heißblütig und verteidigte sein Tun sehr ermotional und energisch. Er tat es vor allem für die vielen Männer, die sich, aus welchen Gründen auch immer, nicht trauen, öffentlich im Rock aufzutreten.
Er wurde als Männerrockppast und als Ikone der Männerrockbewegung bekannt. Er war auch eine Rampensau, da er die Komplimente von Frauen, jung wie alt, sichtlich genoss. Eilig durfte man es an seiner Seite nicht haben…
Bekannt wie beliebt waren sein Ferdiretten, die er gerne zu Musik zum Besten bot. Auf dem Oktoberfest fühlte er sich sichtlich wohl. Bei Viva Colonia wurde aus einer süffigen Maß Bier schnell ein schales Kölsch, weil er mit dem Tanzen nicht aufhören konnte.
(Link: YouTube)
Für diejenigen, die ihn kannten, war einer wahnsinnig lieber und treuer Mensch, der einen schnell ins Herz schließen konnte.
Daß er nicht mehr unter uns weilt, kann ich immer noch nicht glauben.
Er verstarb am 11. September an den Folgen eines Gehirnschlags. In Erinnerung bleiben schöne an einen Menschen, dessen Gastfreundschaft ich öfter genießen durfte, und dem Freiheit und Freundschaft wichtiger waren als Geld und wichtigtuerisches Gehabe.
Michael hat in seinem Nachruf ein sehr schönes Schlusswort gefunden:
Ich schließe mit einem Witz über den Ferdi sicher herzlich gelacht hätte, und den meine Frau Petra gestern brachte: Wenn Ferdi jetzt da oben im Himmel ist, muss er aufpassen, dass ihm niemand unter den Rock schaut.
Weitere Nachrufe gibt es Rockmode-Forum und im ehemaligen Parsimony-Forum.
Bilder und Meinungen von Ferdi sind auf seiner Seite hinterlegt.
Wird ein mäßiger Tatort besser, wenn man ihn noch einmal anschaut? Es kommt darauf an, unter welchem Gesichtspunkten man ihn erneut betrachtet.
Kommissar Ludwig Lenz muss mit seinen Assistenten einer Kindsentführung nachgehen. Der Vater Arthur Steinemann traut sich nicht, die Lösegeldübergabe zu machen. Das übernimmt ein ihm ähnlich sehender Polizeibeamter, der bei der Übergabe mit sechs Schüssen an der 

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